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Es werden Posts vom Dezember, 2014 angezeigt.

LIEBSTER Award: Minimalismus Fragen und Antworten

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Von den MinimaMusen bin ich zum LIEBSTER Award nominiert worden und danke hiermit für die Nominierung und nehme gerne teil :-)

Am Rande habe ich schon das eine oder andere Mal Beiträge zu dieser Aktion gesehen, mich aber noch nicht intensiv damit beschäftigt. Nachdem ich nun nominiert wurde habe ich versucht herauszufinden, wer denn hinter diesem Award steckt, der im Grund ein immerwährendes Blogstöcken (oder etwas negativer ausgedrückt ein virtueller Kettenbrief ;-)) ist. Fündig geworden bin ich nicht. Ich habe nur herausgefunden, dass sich schon einige andere mit dieser Frage beschäftigt haben und trotz umfangreicher Recherche zu keinem Ergebnis gekommen sind.

Okay, worum geht es? - Ich und einige andere haben von den MinimaMusen elf Fragen gestellt bekommen, die es in einem Blogbeitrag zu beantworten gilt. Dann sollten bis zu elf weitere Blogger (eher unbekannte sollen es sein) wieder elf (neue) Fragen gestellt werden usw.

Meine Antworten

Da ich die Fragen zum Thema Minimalismus und…

Das Gehirn im Turbo-Modus

Leo Babauta hat keine medizinische oder psychologische Ausbildung. Dennoch beschreibt er oft Symptome und Vorgänge, die viele kennen oft sehr treffend. In einem seiner aktuellen Artikel The Brain’s Fast Mode geht er darauf ein, dass wir in der heutigen Zeit oft in einem Modus sind, in dem wir sehr schnell sehr viele Informationen verarbeiten und darauf schnell und kurz reagieren, zum Beispiel auf viele E-Mails oder wenn wir den Stream eines sozialen Netzwerks wie Facebook oder Twitter durchgehen.

Mir ergeht es ergänzend ähnlich, wenn ich mir die täglich mehreren hundert neuen Beiträge in meinem RSS-Feed Reader feedly betrachte. Das ist für viele Vorgänge sehr effizient und anders würden wir mit der Flut von Informationen gerade als Wissensarbeiter vermutlich auch gar nicht mehr zurecht kommen (obwohl ich für mich schon daran gearbeitet habe, den Input deutlich zu reduzieren und überwiegend die Infos zu erhalten, dir mich auf wichtig und nützlich sind - dennoch bleibt reichlich übrig).…

Aufschieben kann auch hilfreich sein

Vor ein paar Jahren hätte vermutlich mit dem Begriff "Prokrastination" fast niemand etwas anfangen können. Mittlerweile jedoch ist die Aufschieberitis oder eben etwas wissenschaftlicher ausgedrückt Prokrastination ein richtiges Modethema geworden. Die Medien nehmen sich diesem an und es gibt zahlreiche Bücher, Internetseiten und Seminare, die helfen sollen, dem Übel zu begegnen. Ja selbst viele Psychotherapeuten haben die Prokrastination bzw. den Kampf dagegen in ihr Therapieprogramm aufgenommen. Ich selbst habe mich auch damit beschäftigt und kürzlich einen MOOC bei Iversity abgeschlossen, der das Thema Prokrastination zum Inhalt hatte.

Umso spannender fand ich die Überlegungen von Leo Babauta in seinem Blog Zen Habits, die er mit The Power of Delay überschrieben hat. Denn darin geht es darum, dass es sehr sinnvoll sein kann, etwas aufzuschieben - nämlich dann, wenn es um einen Impuls geht, der möglicherweise zu einer Handlung führt, die man ja "eigentlich" unterl…