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Es werden Posts vom Januar, 2014 angezeigt.

TED-Talk: Sind Blended MOOCs die Zukunft?

Nach längerer Zeit ist mal wieder ein TED-Talk zum Thema MOOCs veröffentlicht worden. Vortragender ist Anant Agarwal, Präsident von edX. Er sieht die Zukunft der MOOCs darin, dass sie mit dem Lernen im Klassenraum kombiniert werden nach Konzepten wie dem Flipped Classroom. Ein Großteil der Lehre findet demnach im virtuellen Umfeld statt, mit dem die Generation Y eh schon vertraut ist. Video-Vorlesungen mit Quizzes, Online-Simulationen, Austausch mit Kommilitonen über Foren und automatisch korrigierte Aufgaben. Im Klassenraum soll dann noch der echte Austausch mit den Professoren und anderen Studierenden sowie Labore etc. stattfinden, die sich online schlecht abdecken lassen. Nicht wirklich viel Neues, aber im Kern denke ich auch, dass die Elemente aus E-Learning, MOOCs und auch der heutigen Fernlehre immer mehr mit der klassischen Präsenzlehre verschmelzen werden.

Julia Engelmann - Stille Wasser

Wer in dieser Woche im Social Web unterwegs war, hatte kaum eine Chance, am Video One Day / Reckoning Text von Julia Engelmann vorbei zu kommen, der auf dem Reckoning Song (One Day) von Asaf Avidan basiert, der in seiner Originalversion (und nicht in der Version von Wankelmut - dir mir persönlich nicht so gefällt) auch sehr eindrucksvoll rüber kommt. Der Text gefällt mir gut, wobei ich in für mich so interpretieren würde, dass man die Dinge angehen sollte, die einem wichtig sind und nicht so sehr, dass man nur irgendwie möglichst viel gemacht und gelebt hat am Lebensende.

Noch mehr angesprochen hat mich aber dieser Text aus der Reihe "Stille Wasser sind attraktiv" von Julia Engelmann:


Update 28.11.2014: Mittlerweile gibt es endlich auch eine Sammlung der Texte von Julia Engelmann, die ich hier vorgestellt habe.

Die schädliche Wirkung von Erwartungen

In dieser Woche habe ich mehrfach beobachtet, wie schädlich, ja geradezu zerstörerisch Erwartungen sind, wie sich andere Menschen verhalten sollen oder Unterstellungen (die ja auch eine Form von Erwartungen sind), aus welcher Motivation heraus sie dies tun.

Es gibt eine bestimmte Erwartung, meist die, dass sich irgendjemand in einer bestimmten Weise verhalten soll - meist so, wie man sich selbst verhält oder sich zumindest gerne verhalten würde. Wird diese Erwartung nicht erfüllt, wird eine böse Absicht und Schlechtes unterstellt und oft tritt eine Blockade für andere Sichtweisen und Argumente ein.

Und sehr oft scheint es dabei um das eigene Ego zu gehen, dass einem nicht genug gestreichelt wurde.

Ich erlebe dies sowohl bei mir selbst, als auch bei anderen, sowohl privat, als auch im beruflichen Umfeld.

Schade ist es besonders, wenn es dann statt zu einer Klärung und ggf. angepasstem Verhalten zu einem Rückzug kommt.

Ganz ohne Erwartungen geht es wohl nicht - oder doch? - Wir haben E…

Ich mag Bibliotheken

Während meiner Fernstudium Zeit habe ich es sehr oft genutzt, hier in Köln an einem Hochschulstandort zu sein und war regelmäßig in der Stadtbibliothek sowie den Bibliotheken von FH und Uni und habe mich dort immer sehr wohl gefühlt.

In den letzten Jahren hatte ich zwar auch immer wieder mal einen Ausweis, habe das aber fast nicht mehr genutzt. Zu Hause kann ich auch arbeiten - es ist sogar noch ruhiger als in einer öffentlichen Bibliothek, ich habe keine Fahrtzeiten, viele Bücher möchte ich eh selbst besitzen oder lese ich auf dem Kindle...

Kürzlich habe ich mir aber doch vorgenommen, meinen Arbeitsplatz häufiger mal in die Stadtbibliothek zu verlegen, um dort zu recherchieren, aber auch um ablenkungsfrei zu arbeiten.

Und heute ist mir mir bei einem Besuch in der Zentralbibliothek wieder bewusst geworden, was ich schon damals an der Atmosphäre genossen habe. Die Ruhe und Gemächlichkeit, die aber dennoch eine konzentrierte, aber eben leise, Aktivität vermittelt, das geballte Wissen, d…