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LIEBSTER Award: Minimalismus Fragen und Antworten

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Von den MinimaMusen bin ich zum LIEBSTER Award nominiert worden und danke hiermit für die Nominierung und nehme gerne teil :-)

Am Rande habe ich schon das eine oder andere Mal Beiträge zu dieser Aktion gesehen, mich aber noch nicht intensiv damit beschäftigt. Nachdem ich nun nominiert wurde habe ich versucht herauszufinden, wer denn hinter diesem Award steckt, der im Grund ein immerwährendes Blogstöcken (oder etwas negativer ausgedrückt ein virtueller Kettenbrief ;-)) ist. Fündig geworden bin ich nicht. Ich habe nur herausgefunden, dass sich schon einige andere mit dieser Frage beschäftigt haben und trotz umfangreicher Recherche zu keinem Ergebnis gekommen sind.

Okay, worum geht es? - Ich und einige andere haben von den MinimaMusen elf Fragen gestellt bekommen, die es in einem Blogbeitrag zu beantworten gilt. Dann sollten bis zu elf weitere Blogger (eher unbekannte sollen es sein) wieder elf (neue) Fragen gestellt werden usw.

Meine Antworten

Da ich die Fragen zum Thema Minimalismus und…

Das Gehirn im Turbo-Modus

Leo Babauta hat keine medizinische oder psychologische Ausbildung. Dennoch beschreibt er oft Symptome und Vorgänge, die viele kennen oft sehr treffend. In einem seiner aktuellen Artikel The Brain’s Fast Mode geht er darauf ein, dass wir in der heutigen Zeit oft in einem Modus sind, in dem wir sehr schnell sehr viele Informationen verarbeiten und darauf schnell und kurz reagieren, zum Beispiel auf viele E-Mails oder wenn wir den Stream eines sozialen Netzwerks wie Facebook oder Twitter durchgehen.

Mir ergeht es ergänzend ähnlich, wenn ich mir die täglich mehreren hundert neuen Beiträge in meinem RSS-Feed Reader feedly betrachte. Das ist für viele Vorgänge sehr effizient und anders würden wir mit der Flut von Informationen gerade als Wissensarbeiter vermutlich auch gar nicht mehr zurecht kommen (obwohl ich für mich schon daran gearbeitet habe, den Input deutlich zu reduzieren und überwiegend die Infos zu erhalten, dir mich auf wichtig und nützlich sind - dennoch bleibt reichlich übrig).…

Aufschieben kann auch hilfreich sein

Vor ein paar Jahren hätte vermutlich mit dem Begriff "Prokrastination" fast niemand etwas anfangen können. Mittlerweile jedoch ist die Aufschieberitis oder eben etwas wissenschaftlicher ausgedrückt Prokrastination ein richtiges Modethema geworden. Die Medien nehmen sich diesem an und es gibt zahlreiche Bücher, Internetseiten und Seminare, die helfen sollen, dem Übel zu begegnen. Ja selbst viele Psychotherapeuten haben die Prokrastination bzw. den Kampf dagegen in ihr Therapieprogramm aufgenommen. Ich selbst habe mich auch damit beschäftigt und kürzlich einen MOOC bei Iversity abgeschlossen, der das Thema Prokrastination zum Inhalt hatte.

Umso spannender fand ich die Überlegungen von Leo Babauta in seinem Blog Zen Habits, die er mit The Power of Delay überschrieben hat. Denn darin geht es darum, dass es sehr sinnvoll sein kann, etwas aufzuschieben - nämlich dann, wenn es um einen Impuls geht, der möglicherweise zu einer Handlung führt, die man ja "eigentlich" unterl…

Was ich aus dem Buch Downgrade Deluxe mitnehme

Auf das Buch "Downgrade Deluxe: Mehr Zeit - Mehr Ruhe - Mehr von Dir" von Noemi Nolden (Amazon*) bin ich über den Blog MinimaMuse aufmerksam geworden.

Es folgt keine klassische Rezension oder umfassende Buchvorstellung, sondern es geht mir um eine Zusammenfassung der Gedanken, die ich für mich aus dem Buch mitgenommen habe bzw. die ich mir zu verschiedenen Punkten des Buchs gemacht habe.

Das Konzept von Downgrade Deluxe basiert darauf loszulassen und zu reduzieren - allerdings ohne sich dabei einzuschränken oder so minimalistisch wie möglich zu leben, sondern um das für sich selbst richtige und angenehme Maß zu finden. Das entspricht auch meinen Vorstellungen von Minimalismus. Und ich gehe auch mit der Einstellung konform, dass die Motive (auch) egoistischer Art sind - ich möchte freier, unbeschwerter und gesünder leben. Wobei es mir schon auch wichtig ist, dabei auf Nachhaltigkeit zu achten und die Umwelt zu schonen, oft als bewusster Nebeneffekt (wenn ich zum Beispiel bevo…

Gelesen: Kopfsache von Patrick Hundt

Seit langer Zeit verfolge ich den Blog introvertiert.org von Patrick Hundt und finde mich in vielen seiner Beiträge wieder. So war es für mich auch klar, dass ich sein kürzlich erschienenes Buch "Kopfsache - Liebe den introvertierten in dir" (Amazon)* lesen würde.

Hinzu kam, dass die digitale Version des Buchs für Amazon Prime Mitglieder kostenlos ausgeliehen werden konnte. Sehr praktisch für mich :-).

Die Taschenbuch-Variante des Buchs umfasst 200 Seiten und kommt mit einer Cover-Grafik daher, die mir nur mäßig gefällt. Es soll wohl deutlich werden, dass Introvertierte eher nachdenkliche Menschen sind mit häufig vielleicht auch eher ernstem oder verschlossenem Gesichtsausdruck, allerdings wirkt die dargestellte Person auf mich dann doch insbesondere durch den nach unten geneigten Kopf und Blick eher traurig und niedergeschlagen, was ein recht negatives Bild erzeugt.

Das Buch ist ein drei große Abschnitte aufgeteilt: 1. Über Introversion, 2. Ein Leben nach Präferenzen, 3. …

Ein Tag der Besinnung

Gestern habe ich ein Vorhaben umgesetzt, das ich schon seit ungefähr einem Jahr vor mir her schiebe: Ein Tag der Besinnung mit dem Versuch, mal wirklich runter zu kommen und auch zu mir zu kommen und einige Entscheidungen und Überlegungen zu meinem Leben anzugehen.

Ein klein wenig habe ich mich dabei am Konzept "Tag der Stille" nach dem MBSR-Programm orientiert, wie er zum Beispiel im Buch "Stressfrei durch Meditation" von Maren Schneider (Amazon*) beschrieben wird. Allerdings nur in dem Sinne, dass ich besonders darauf geachtet habe, viele Aktivitäten ganz bewusst und ohne Ablenkung durchzuführen und einige Entspannungs- bzw. Meditationsübungen in den Tag eingebaut habe, so habe ich neben der Achtsamkeitsmeditation aus dem oben genannten Buch auch Yoga Nidra gemacht (und bin dabei wie so häufig eingeschlafen ;-)) oder habe mich einfach nur hingelegt und die Gedanken auf mich wirken lassen.

Ansonsten habe ich zum Beispiel entgegen meiner sonstigen Gewohnheit beim F…

So lebe ich Minimalismus

Den von Dörte Giebel initiierten Blog Minima Muse habe ich euch ja bereits vorgestellt. Dörte hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich nicht einen Gastbeitrag für den Blog schreiben möchte. Diesem Wunsch bin ich mit dem Artikel "Mein Minimalismus" gerne nachgekommen.

In dem Beitrag beschreibe ich, wie ich zu Überlegungen gekommen bin, die im weitesten Sinne als Minimalismus bezeichnet werden können und was Minimalismus für mich ganz allgemein bedeutet sowie ich ihn zum Beispiel in den Bereichen Aktivitäten, Digitale Medien, Musik, Bücher, Geschirr und auch Kleidung, PC/Technik und Deko lebe. Und abschließend gehe ich noch darauf ein, warum ich das Ganze eigentlich mache.

Einige Gedanken davon wurden dann durch Rückfragen in den Kommentaren noch vertieft, unter anderem wie mein Umfeld auf diese Veränderungen reagiert.

Die Finanzierungsproblematik der FernUni Hagen

Durch einen Beitrag bei Fernstudium-Infos.de bin ich auf den aktuellen FAZ-Artikel zur Finanzierung der FernUni Hagen aufmerksam geworden, der deutlich macht, was für ein Ungleichgewicht hier besteht, indem das Land NRW zwar den größten Teil der Kosten trägt, aber weniger als die Hälfte der Studierenden aus NRW kommt. Und warum die anderen Bundesländer gar kein Interesse daran haben, daran etwas zu ändern. Meiner Meinung nach muss daher auf Bundesebene etwas passieren, um hier etwas zu ändern und die FernUni nicht nur zu erhalten und wachsen zu lassen, sondern auch an den aktuellen Veränderungen der Bildungslandschaft insbesondere durch die Digitalisierung und Neue Medien teilhaben zu lassen.

Leo Babauta gibt Tipps für Väter

Leo Babauta, Autor des Blogs zenhabits, hat sechs Kinder und bereits seit 21 Jahren Erfahrungen als Vater. Im Beitrag The Essence of Fatherhood: 6 Simple Lessons gibt er einiges von dem wieder, was er als Lehren aus dieser Zeit gezogen hat. Alle Tipps eignen sich übrigens auch für Mütter :-)

Hier meine freie Interpretation seiner sechs Tipps:

1. Liebe deine Kinder
(Your first job is to love them)
Diesen Hinweis stellt Babauta mit der Ergänzung für seine Kinder da zu sein ganz bewusst an die erste Stelle. Vieles Andere ergibt sich dann daraus fast von selbst. Wobei ich ja meine, dass Liebe für seine Kinder auch in eine verkehrte (zum Beispiel über-behütete) Richtung gehen kann. Dennoch, ohne Liebe geht es nicht - meiner Meinung nach sollte sich diese insbesondere darin ausdrücken, seine Kinder wertzuschätzen, sie in ihrer Persönlichkeit ernst zu nehmen und darin zu unterstützen, sich zu entwickeln.

2. Dein Vorbild ist wichtiger als deine Worte
(Your example is more important than your word…

Ist Geben besser als Nehmen?

Der Sinnspruch "Geben ist seliger als nehmen" ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Aber trifft er auch uneingeschränkt zu? Sicher ist es gut, anderen etwas abzugeben und sie zu unterstützen und nicht nur an sich selbst zu denken und alles haben zu wollen. Dennoch sehe ich auch andere, etwas kritischere Aspekte.

1. Geben als Aufdrängen

Es stellt sich doch die Frage, ob geben wirklich in altruistischer Form erfolgt, oder nicht oft vielmehr ein Mittel zum Zweck ist und vielleicht dazu dient, andere zu manipulieren.

Da wird zum Beispiel dem anderen etwas geschenkt, um ihn zu einer Aktivität zu bringen (zum Beispiel das Sportgerät oder der Gutschein für ein Probetraining), seinen Kleidugsgeschmack dein eigenen Wünschen anzupassen oder aber zu einer Veranstaltung einzuladen, die man doch selbst gerne endlich mal besuchen möchte und nicht alleine hin gehen mag.

Und einem "geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" - also hat der Geschenkte auch die Verpflichtung, …

Bewusst leben - aber ohne Aktionismus

In seinem Blog-Artikel Schwere und Leichtigkeit macht sich Christian Spannagel darüber Gedanken, ehrlich und humorvoll sehr bewusst durch das Leben zu gehen und die Zeit zu nutzen - gerade als Mensch, der wie er als Atheist davon ausgeht, dass die eigene Existenz mit dem Tod endet.

Ich selbst habe mittlerweile eine agnostische Haltung, was für mich bedeutet, dass ich letztlich nicht mit Sicherheit sagen kann, ob es irgendein "höheres Wesen" oder ein Leben nach dem Tod gibt - ich vermute eher nicht, vor allem bin ich aber zu dem Ergebnis gekommen, dass es für mein Leben hier auf der Erde unbedeutend ist.

Mir ist es wichtig, bewusst und in der Gegenwart zu leben, aber bei allem bewusst sein für die Endlichkeit auch nicht in einen Aktionismus zu verfallen und zu meinen, dass ich jetzt das Maximum an Aktivitäten, Erfahrungen etc. aus meinem Leben heraus holen müsste. Diesen Aktionismus erlebe ich oft und bei vielen Menschen und ich habe den Eindruck, dass dieser eher zu Stress f…

The Circle: Google - Facebook - 1984

Das Buch "The Circle" (Amazon*) von Dave Eggers beschreibt ein privates Unternehmen, das sich ganz der Transparenz und Öffentlichkeit aller Menschen verschrieben hat, dies als Ideal verkauft und es allen Menschen aufzwingen will.

Vieles, was darin beschrieben wird, lässt sich heute bereits in sozialen Netzwerken beobachten und ist technisch bereits machbar, wenn auch noch nicht in der im Buch beschriebenen Perfektion.

So gibt es ja bereits Geräte, die fortlaufend Vitalfunktionen wie Puls, Sauerstoffsättigung oder Schritte messen und in der Cloud speichern, auf Wunsch auch veröffentlichen. In "The Circle" trägt man dafür dann irgendwann einen Chip in sich, der Säuglingen verpasst wird und einen dann sein Leben lang begleitet.

Der Roman zeigt sehr schön auf, welche Schattenseiten auf den ersten Blick positiv erscheinende Entwicklungen haben können und wie sie zum Gegenteil von dem führen können, für das sie eigentlich gedacht waren.

So ist es in "The Circle"…

Neue Beiträge im zenhabits-Blog: Schlaf, Gewohnheiten, Angst etc.

Ich bin ja ein großer Fan des Blogs zenhabits von Leo Babauta. In diesem Artikel möchte ich auf einige Beiträge aus dem Blog eingehen, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind.

Die Bedeutung des Schlafs
The Incredible Importance of Sleep for Habits & Motivation

Leo ist früher zu extrem frühen Zeiten aufgestanden und steht wohl auch jetzt noch früher auf, als viele andere Menschen (mich eingeschlossen ;-)). In diesem Beitrag beschreibt er aber, dass er im Laufe der Zeit festgestellt hat, wie bedeutsam es für ihn ist, ausreichend Schlaf zu bekommen, da sonst seine Gewohnheiten und allgemein seine Motivation leidet.

Ein Phänomen, das ich selbst auch schon beobachtet habe. Wenn ein bestimmter Grad an Müdigkeit erreicht ist, geht fast nichts mehr - die Konzentration fällt schwer, zu jeder Kleinigkeit muss ich mich aufraffen und an Kreativität ist oft auch nicht mehr zu denken. Manchmal hilft es mir dann, eine kleine Pause einzulegen oder mir eine Aufgabe zu suchen, die mich besonders beg…

Gelesen: Roles and Student Identities in Online Large Course Forums

Im E-Journal "International Review of Research in Open and Distance Learning" wurde eine Studie zur Nutzung von Online-Foren an Hochschulen veröffentlicht (Roles and Student Identities in Online Large Course Forums: Implications for Practice), die an der Open University UK durchgeführt wurde.

Die Studie kann hier in verschiedenen Formaten abgerufen werden:
http://www.irrodl.org/index.php/irrodl/article/view/1593

Untersucht wurde ein internes Forum der Hochschule, das einem Kursmodul mit mehr als 2.500 Studierenden offen steht. Für die Untersuchung wurden 1.000 Studierende zufällig für einen Online-Fragebogen ausgewählt. Endgültige Antworten lagen von 100 Studierenden vor.

Quantitativ wurde untersucht, wie intensiv und für welche Zwecke das Forum genutzt wurde und wie sicher sich die Studierenden dabei fühlten, selbst Beiträge zu erstellen.

Die meisten Studierenden (38,1 Prozent) bezeichnen sich selbst als gelegentliche Schreiber (occasional poster), nur 6,2 Prozent als regelm…

Gelesen: MOOCs Massive Open Online Courses - Offene Bildung oder Geschäftsmodell?

Dieses von Prof. Rolf Schulmeister herausgegebene Buch (Amazon)* versucht sich dem Phänomen der MOOCs (Massive Open Online Courses) durch eine Sammlung von Texten verschiedener Autoren zu nähern. Diese wurden nach einer längeren Einleitung in die beiden Abschnitte Erfahrungsberichte sowie Analysen/Reflexionen einsortiert.

Es gibt einige Themen und Fragen, die immer und immer wieder aufgetaucht sind:

1. Wie kann die Finanzierung der Erstellung und Pflege der auf den ersten Blick kostenlos erscheinenden MOOCs sichergestellt werden?

2. In welcher Form können MOOCs zu (akademischen) Abschlüssen führen oder auf solche angerechnet werden?

3. Welche Betreuungsformen sind bei Kursen mit tausenden von Teilnehmern nötig und möglich?

4. Die aktuell eingesetzten Materialien (meist Videos in Verbindung mit Quizzes) sind von sehr unterschiedlicher Qualität.

5. In Zusammenhang mit MOOCs ist oft von einer (überfälligen oder gefährlichen?) Industrialisierung der Bildung die Rede.

In der Einleitung geh…

Vera F. Birkenbihl: Vortrag "Erfolgreich Dein Leben meistern!"

Bisher habe ich mich noch nie sehr intensiv mit Vera F. Birkenbihl beschäftigt. Klar, ihr Sprachlernmodell ist mir schon begegnet und auch in einige Vorträge habe ich schon mal rein gehört - überzeugen konnte mich das alles bisher nicht und manches wirkte (und wirkt) auf mich auch nicht so richtig professionell.

Aber jetzt bin ich in einem Forum auf den Vortrag "Erfolgreich Dein Leben meistern!" aufmerksam geworden und trotz der Länge von 2,5 Stunden habe ich ihn mir komplett angeschaut und hier hat mich auch die zwar vielleicht nicht immer sehr wissenschaftliche, aber dafür verständliche, eingängige und nachvollziehbare Darstellungsweise von Vera F. Birkenbihl sehr angesprochen.



Einige Themen, die ich interessant fand...
(ggf. nicht alles korrekt wiedergegeben - aber für mich passt es so)

Das Energiemodell:
- A-Energie: Autonome Vorgänge, auf die wir keinen Einfluss nehmen können
- B-Energie: Bin ich okay? - Selbstwert - Kann viel/alle Energie kosten
- C-Energie: cronos un…

TED-Talk: Sind Blended MOOCs die Zukunft?

Nach längerer Zeit ist mal wieder ein TED-Talk zum Thema MOOCs veröffentlicht worden. Vortragender ist Anant Agarwal, Präsident von edX. Er sieht die Zukunft der MOOCs darin, dass sie mit dem Lernen im Klassenraum kombiniert werden nach Konzepten wie dem Flipped Classroom. Ein Großteil der Lehre findet demnach im virtuellen Umfeld statt, mit dem die Generation Y eh schon vertraut ist. Video-Vorlesungen mit Quizzes, Online-Simulationen, Austausch mit Kommilitonen über Foren und automatisch korrigierte Aufgaben. Im Klassenraum soll dann noch der echte Austausch mit den Professoren und anderen Studierenden sowie Labore etc. stattfinden, die sich online schlecht abdecken lassen. Nicht wirklich viel Neues, aber im Kern denke ich auch, dass die Elemente aus E-Learning, MOOCs und auch der heutigen Fernlehre immer mehr mit der klassischen Präsenzlehre verschmelzen werden.

Julia Engelmann - Stille Wasser

Wer in dieser Woche im Social Web unterwegs war, hatte kaum eine Chance, am Video One Day / Reckoning Text von Julia Engelmann vorbei zu kommen, der auf dem Reckoning Song (One Day) von Asaf Avidan basiert, der in seiner Originalversion (und nicht in der Version von Wankelmut - dir mir persönlich nicht so gefällt) auch sehr eindrucksvoll rüber kommt. Der Text gefällt mir gut, wobei ich in für mich so interpretieren würde, dass man die Dinge angehen sollte, die einem wichtig sind und nicht so sehr, dass man nur irgendwie möglichst viel gemacht und gelebt hat am Lebensende.

Noch mehr angesprochen hat mich aber dieser Text aus der Reihe "Stille Wasser sind attraktiv" von Julia Engelmann:


Update 28.11.2014: Mittlerweile gibt es endlich auch eine Sammlung der Texte von Julia Engelmann, die ich hier vorgestellt habe.