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Vera F. Birkenbihl: Vortrag "Erfolgreich Dein Leben meistern!"

Bisher habe ich mich noch nie sehr intensiv mit Vera F. Birkenbihl beschäftigt. Klar, ihr Sprachlernmodell ist mir schon begegnet und auch in einige Vorträge habe ich schon mal rein gehört - überzeugen konnte mich das alles bisher nicht und manches wirkte (und wirkt) auf mich auch nicht so richtig professionell.

Aber jetzt bin ich in einem Forum auf den Vortrag "Erfolgreich Dein Leben meistern!" aufmerksam geworden und trotz der Länge von 2,5 Stunden habe ich ihn mir komplett angeschaut und hier hat mich auch die zwar vielleicht nicht immer sehr wissenschaftliche, aber dafür verständliche, eingängige und nachvollziehbare Darstellungsweise von Vera F. Birkenbihl sehr angesprochen.



Einige Themen, die ich interessant fand...
(ggf. nicht alles korrekt wiedergegeben - aber für mich passt es so)

Das Energiemodell:
- A-Energie: Autonome Vorgänge, auf die wir keinen Einfluss nehmen können
- B-Energie: Bin ich okay? - Selbstwert - Kann viel/alle Energie kosten
- C-Energie: cronos un…

TED-Talk: Sind Blended MOOCs die Zukunft?

Nach längerer Zeit ist mal wieder ein TED-Talk zum Thema MOOCs veröffentlicht worden. Vortragender ist Anant Agarwal, Präsident von edX. Er sieht die Zukunft der MOOCs darin, dass sie mit dem Lernen im Klassenraum kombiniert werden nach Konzepten wie dem Flipped Classroom. Ein Großteil der Lehre findet demnach im virtuellen Umfeld statt, mit dem die Generation Y eh schon vertraut ist. Video-Vorlesungen mit Quizzes, Online-Simulationen, Austausch mit Kommilitonen über Foren und automatisch korrigierte Aufgaben. Im Klassenraum soll dann noch der echte Austausch mit den Professoren und anderen Studierenden sowie Labore etc. stattfinden, die sich online schlecht abdecken lassen. Nicht wirklich viel Neues, aber im Kern denke ich auch, dass die Elemente aus E-Learning, MOOCs und auch der heutigen Fernlehre immer mehr mit der klassischen Präsenzlehre verschmelzen werden.

Gelesen: Erfolgsregeln für Introvertierte

Im Blog introvertiert.org von Patrick ist heute der Beitrag "Können Introvertierte erfolgreich sein?" erscheinen. Und natürlich können sie das ;-) Es werden dann Erfolgsbeispiele aus Politik, Unterhaltung, Sport, Literatur und Wirtschaft genannt und Patrick berichtet auch von seinen eigenen Erfolgen.

Interessant finde ich seine fünf Tipps zum Erfolg - liest man nur die Überschriften, so könnte es sich dabei auch genausogut um Tipps für Extrovertierte handeln:

1. Sei du selbst
2. Sei dir deiner Fähigkeiten bewusst
3. Suche dir einen Job, der deinen Fähigkeiten entspricht
4. Begib dich in Situationen, die zu dir passen
5. Gehe offen mit deinen Eigenschaften um


Der Unterschied ergibt sich meiner Meinung nach daraus, dass man Extrovertierten das in der Regel nicht groß sagen muss, sondern sie leben eh häufig danach. So wird es wohl nur wenig Extrovertierte geben, die ihr Leben lang versuchen zurückhaltender zu sein - nur Introvertierten wird ständig (auch von sich selbst ;-)) ges…

Leo Babauta: The Art of Living

Im Blog zen habits von Leo Babauta ist der Beitrag My Pursuit of the Art of Living erschienen. Leo stellt dabei fest, dass er nicht weiß, was die Kunst zu leben ausmacht, aber im Laufe der Zeit dennoch einiges gefunden hat, was für ihn dazu gehört und ihm und seinen Mitmenschen das Leben leichter macht. Dazu gehört:
- Compassion - Mitgefühl (statt Ärger oder Frust)
- Gratitude - Dankbarkeit (statt Unzufriedenheit)
- Joyfear - "Angstfreude" (etwas wagen, raus aus der Komfortzone)
- Not avoiding discomfort or uncertainty (geht in die gleiche Richtung)
- Staying with the moment - im Moment leben (Praxis der Achtsamkeit)
- Relationships are everything - Beziehungen sind alles und sollten an erster Stelle stehen
- Not holding on to expectations & judgments - erwartungs- und bewertungsfrei sein
- Letting go - loslassen (fast viele der anderen Punkte nochmal zusammen)

In dem Blogbeitrag wird vieles von dem zusammen gefasst, was das Leben glücklich machen kann und es lohnt sich,…

Prof. Hüther bei Kapazunda - Lebenslanges Lernen

Kapazunda scheint eine ähnliche Ausrichtung wie die TED-Vorträge zu haben, allerdings als österreichisches Produkt und bisher nur mit einer sehr kleinen Auswahl an Inhalten, unter anderem mit einem Vortrag von Prof. Dr. Gerald Hüther zum Thema Was wir sind und was wir sein könnten.

Der Vortrag ist sehr sehenswert. Erst hat mich die Länge (1 Stunde, 22 Minuten) ja abgeschreckt, aber nun bin ich doch froh, dass ich die Zeit investiert habe.

Prof. Hüther ist Neurobiologe und ich bin schon mehrmals in verschiedenen Zusammenhängen über ihn "gestolpert". In diesem Vortrag geht es vor allem darum, dass es für unser Gehirn lebenslang möglich ist, neue Verschaltungen aufzubauen, also zu lernen.

Diese Erkenntnis gab es früher nicht, aber jetzt doch auch schon seit einiger Zeit. Neu ist aber die Erkenntnis, dass das Gehirn kein Muskel ist - ein Lerneffekt bzw. der Erhalt der Veränderungsfähigkeit ergibt sich nicht durch gleichbleibende Benutzung wie zum Beispiel Sokudos oder Kreuzwortr…

ich.kurs 13 - Einheit 6: Kreativität

Heute beschäftige ich mich mit der letzten Lektion im ich.kurs 13 - dieses Mal geht es um die Kreativität und zwar nicht mit dem Ziel, künstlerisch tätig zu werden, sondern um damit Probleme kreativ zu lösen und neue Wege auszuprobieren.

Es wird zunächst darauf eingegangen, was Kreativität ist. Viel interessanter fand ich aber die Darstellung, dass Kreativität eine Haltung ist und keine Eigenschaft und jeder Mensch einen kreativen Anteil hat, den er in sich erwecken kann - nur wenn er sich selbst einredet, dass er eben kein kreativer Mensch sei, wird es schwierig.

Gefallen hat mir auch diese Aussage:
Wer kreativ bleibt, hat nicht weniger Probleme, aber mehr Lösungen!
Zur Kreativität gehören vier Zutaten:
1. Einstimmung: Informationen sammeln, günstige Rahmenbedingungen schaffen
2. Inkubation: Die Idee reifen lassen, dies geschieht oft eher unbewusst
3. Geistesblitz: Das kreative Ergebnis entsteht dann oft eher unerwartet
4. Bewertung: Sachliche Überprüfung, ob die Idee verwertbar ist

E…

ich.kurs 13 - Einheit 5: Emotionen

In der Einführung wird erläutert, welche Funktion Emotionen haben. Im Grunde soll durch die Gefühle eine passende Reaktion auf eine Situation eingeleitet werden - das gilt sowohl für Emotionen wie Angst oder Wut, als auch für Freude oder Mitgefühl. Da der Körper dazu in einen Ausnahmezustand versetzt wird, der von dem normalen, ausgeglichenen Zustand (was zum Beispiel Atmung, Durchblutung, Herzfrequenz etc. angeht) abweicht, kommt es zu ungesundem Stress, wenn der Körper dauerhaft emotional angeregt ist, und nicht mehr nur in einer speziellen Situation, um danach wieder herunter zu fahren.

Nach der James-Lange-Theorie löst eine Situation zunächst körperliche Reaktionen wie Muskelzitteln oder schnellere Atmung aus, und daraus ergibt sich dann eine Emotion wie zum Beispiel Angst oder Aufregung. Das erklärt dann auch, warum viele Entspannungstechniken gar nicht kognitiv bei der Emotion selbst ansetzen, sondern darauf abzielen den Atem zu beruhigen oder die Muskeln zu entspannen und dami…

ich.kurs 13 - Einheit 4: Beliefs - Glaubenssätze

Glaubenssätze (im ich.kurs mit der englischen Bezeichnung "beliefs" genannt) können einerseits ein kraftvolles Werkzeug sein, andererseits aber auch zu einer (selbst-)zerstörenden Waffe werden. Denn unsere Glaubenssätze sind Annahmen darüber, wie wir meinen, dass die Welt und wir selbst sind, wie wir und andere uns Verhalten und wie das Leben läuft.

Positive Glaubenssätze stärken uns und ermöglichen uns ein glückliches, aktives und selbstbestimmtes Leben.

Negative Glaubenssätze machen uns schwach, blockieren uns und können negative Auswirkungen für uns und andere haben.

Da Glaubenssätze recht tief in uns drin stecken, ist es schwierig (aber lohnenswert), diese zu ändern. Dazu müssen sie zunächst aber erkannt werden.

Das Thema Glaubenssätze finde ich für mich auch wieder sehr spannend, gerade aufgrund der darin verborgenen "Macht", und werde mich mit dieser Einheit wieder intensiver beschäftigen als mit den vorhergehenden. Zuerst mit dem Einführungsvideo:



- Beliefs…

ich.kurs 13 - Einheit 3: Werte

Werte

Hängen geblieben bin ich hier am Konzept der Wertehierarchie. Dieses System kann dazu genutzt werden, die eigenen Werte in eine Rangfolge zu bringen. Ich habe mich allerdings dagegen entschieden, für mich eine solche Hierarchie aufzustellen, da sie mir zu statisch erscheint und ich vermute, dass diese auch immer nur für einen Moment Gültigkeit hat und die Werte im Vordergrund stehen werden, die ich im Moment gerade als besonders schön oder wichtig bzw. allgemein positiv erlebe und diejenigen, die sich im Moment gerade nicht so gut verwirklichen lassen bzw. an denen ich arbeite. Und andere, bei denen es halt so läuft, eine niedrigere Stufe in der Rangfolge haben könnten, obwohl sie mir nicht weniger wichtig sind. Ich weiß auch gar nicht ob es gut ist, einzelne Werte auf- oder abzuwerten.

Insgesamt habe ich mich mit dieser Einheit eher oberflächlich beschäftigt, da ich bereits vor längerer Zeit für mich geklärt habe, was mir im Leben wichtig ist - auch wenn das vielleicht nicht nu…

9 Regeln, um entspannter durch den Tag zu gehen

Den Blog zenhabits von Leo Babauta lese ich immer wieder mit großem Interesse. Natürlich gibt es auch dort Beiträge, mit denen ich mehr anfangen kann und andere, bei denen dies weniger der Fall ist. Über einige Artikel, die ich besonders lesenswert finde, werde ich künftig hier immer wieder mal berichten.

Schon Ende Mai ist der Beitrag 9 Rules for a Simpler Day erschienen. Ich werde die Regeln hier nicht übersetzen, sondern etwas dazu schreiben, wie ich es für mich verstanden habe und anwenden will.

Es handelt sich um Regeln, um besser, einfacher und entspannter, aber auch produktiver und effizienter durch den Tag zu kommen. Und natürlich kommt es immer bei jeder Regel individuell auf den Einzelnen an, ob und in welcher Form er etwas damit anfangen kann.

1. Finde heraus, was dir an diesem Tag wichtig ist
- Was ist in meinem Leben im Moment besonders wichtig? (4-5 Bereiche)
- Welche Aktivitäten stehen damit in Verbindung?
- Welche 1-3 Aktivitäten sind mir die wichtigsten für diesen Tag?