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Ernährung - Buch "Esst Echtes Essen!" und ZEIT Artikel

Aktuell arbeite ich weiter an meinem Ernährungskonzept, bei dem mir wichtig ist, dass es gesund ist und dennoch einfach/zeitsparend und auch schmackhaft sowie sättigend und finanzierbar sowie nachhaltig - viele Anforderungen ;-)

Hilfreich finde ich dabei das Buch Esst Echtes Essen!: Mit gesunden Gewohnheiten raus aus dem Ernährungsdilemma* des Healthy Habits Teams Jasmin Schindler und Patrick Hundt sowie das kürzlich im ZEIT Magazin erschienene Interview "Essen Sie richtiges Essen" mit dem Ernährungswissenschaftler David Katz. Beide setzen sich besonders dafür ein, es nicht zu kompliziert zu machen.

Was ich für mich aus dem Buch "Esst Echtes Essen!" mitnehme

Hier ist zunächst vorweg zu sagen, dass die beiden Autoren keine Ernährungsfachleute sind, sondern vor allem ihre eigenen Erfahrungen und ihr gesammeltes Wissen mit ihrer Interpretation weiter geben. Das hat mich überwiegend nicht gestört, auch wenn ich mir manchmal einen Hinweis gewünscht hätte auf die Quelle,…

Ist Entschleunigung und Reduzierung nur Realitätsflucht?

Schon im Januar ist im ZEIT Magazin der Beitrag Entschleunigung: Die Welt ist mir zu viel erschienen, der jetzt erst meine Aufmerksamkeit bekommen hat.

Dort wird sich recht kritisch damit auseinandergesetzt, dass sich viele Menschen eher mit Achtsamkeit, Entschleunigung und Handarbeit/Gartenarbeit beschäftigen, als mit den drängenden Fragen unserer Zeit. Festgemacht wird dies unter anderem an neuen beliebten Zeitschriften, die meist besonders edel daher kommen wie zum Beispiel "Oak", "Cereal", "Escape" oder auch "Flow – Das Magazin für Achtsamkeit, Positive Psychologe und Selbstgemachtes" und "My Harmony – Das Magazin für gute Ideen und schöne Gedanken" sowie "Emotion Slow – Motto: Mehr Zeit fürs Wesentliche". Alles Magazine, von denen ich bisher noch nie gehört habe...

Und tatsächlich habe ich auch manchmal den Eindruck, dass für einige diese Themen vor allem ein Trend sind, eine Mode. Und vielleicht auch ein Luxusproblem. …

Was ich aus "The Power of Less" von Leo Babauta mitnehme

Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, dass ich sehr stark von Leo Babauta inspiriert bin. Das bisher wichtigste und meiner Meinung nach auch beste Buch von ihm ist Zen To Done (Amazon*) - was ich daraus für mich gemacht habe, habe ich in diesem Blogartikel ausführlich beschrieben.

Heute möchte ich auf das Buch "The Power of Less" (Amazon*) von ihm eingehen, das im Grund in eine ähnliche Richtung zielt, allerdings mehr die Reduzierung als die Gewohnheiten in das Zentrum stellt. Wobei die Reduzierung dann oft auch wieder über Gewohnheiten (Habits) erreicht wird ;-)

Ich werde das Buch nicht insgesamt vorstellen, sondern nur das zusammenfassen, was ich daraus nochmal für mich besonders mitnehme. Vieles ist mir schon sehr bekannt und vertraut gewesen und habe ich daher nur überflogen oder war für meine Lebenssituation nicht relevant oder habe ich längst umgesetzt.

Das Buch gliedert sich in zwei große Teile. Im ersten Teil werden die grundlegenden Prinzipien des Konzepts eingefüh…

Prokrastination - E-Learning emotional - Fernstudium Medizin

Im Dezember gab es in meinem Weiterbildungsblog bei Fernstudium-Infos.de einige Beiträge.

Unter anderem habe ich den LiebsterAward nach meinen Antworten hier im Blog dorthin weiter getragen - und mehr als 20 Blogger haben sich dort beteiligt, was mich sehr gefreut hat, da ich so breite Einblicke in den Alltag der Fernstudierenden erhalten habe und gesehen habe, was bei vielen ähnlich läuft (unter anderem war ich erstaunt, wie viele über die Werbung der Anbieter in Zeitschriften auf das Fernstudium aufmerksam geworden sind) und wo es Unterschiede gibt.

Außerdem habe ich auf meine Teilnahme am Anti-Prokrastinations-MOOC zurückgeblickt und die mir wesentlichen Inhalte zusammengefasst. Der Online-Kurs hat neben viel Wissen rund um die Hintergründe von Prokrastination Fähigkeiten zur Selbstkontrolle und zur Selbstregulation vermittelt. Einen Teil davon habe ich für mich umgesetzt. Unter anderem strukturiere ich die einzelnen Einheiten meines Arbeitstages jetzt mehr und dokumentiere, was …

LIEBSTER Award: Minimalismus Fragen und Antworten

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Von den MinimaMusen bin ich zum LIEBSTER Award nominiert worden und danke hiermit für die Nominierung und nehme gerne teil :-)

Am Rande habe ich schon das eine oder andere Mal Beiträge zu dieser Aktion gesehen, mich aber noch nicht intensiv damit beschäftigt. Nachdem ich nun nominiert wurde habe ich versucht herauszufinden, wer denn hinter diesem Award steckt, der im Grund ein immerwährendes Blogstöcken (oder etwas negativer ausgedrückt ein virtueller Kettenbrief ;-)) ist. Fündig geworden bin ich nicht. Ich habe nur herausgefunden, dass sich schon einige andere mit dieser Frage beschäftigt haben und trotz umfangreicher Recherche zu keinem Ergebnis gekommen sind.

Okay, worum geht es? - Ich und einige andere haben von den MinimaMusen elf Fragen gestellt bekommen, die es in einem Blogbeitrag zu beantworten gilt. Dann sollten bis zu elf weitere Blogger (eher unbekannte sollen es sein) wieder elf (neue) Fragen gestellt werden usw.

Meine Antworten

Da ich die Fragen zum Thema Minimalismus und…

Das Gehirn im Turbo-Modus

Leo Babauta hat keine medizinische oder psychologische Ausbildung. Dennoch beschreibt er oft Symptome und Vorgänge, die viele kennen oft sehr treffend. In einem seiner aktuellen Artikel The Brain’s Fast Mode geht er darauf ein, dass wir in der heutigen Zeit oft in einem Modus sind, in dem wir sehr schnell sehr viele Informationen verarbeiten und darauf schnell und kurz reagieren, zum Beispiel auf viele E-Mails oder wenn wir den Stream eines sozialen Netzwerks wie Facebook oder Twitter durchgehen.

Mir ergeht es ergänzend ähnlich, wenn ich mir die täglich mehreren hundert neuen Beiträge in meinem RSS-Feed Reader feedly betrachte. Das ist für viele Vorgänge sehr effizient und anders würden wir mit der Flut von Informationen gerade als Wissensarbeiter vermutlich auch gar nicht mehr zurecht kommen (obwohl ich für mich schon daran gearbeitet habe, den Input deutlich zu reduzieren und überwiegend die Infos zu erhalten, dir mich auf wichtig und nützlich sind - dennoch bleibt reichlich übrig).…

Aufschieben kann auch hilfreich sein

Vor ein paar Jahren hätte vermutlich mit dem Begriff "Prokrastination" fast niemand etwas anfangen können. Mittlerweile jedoch ist die Aufschieberitis oder eben etwas wissenschaftlicher ausgedrückt Prokrastination ein richtiges Modethema geworden. Die Medien nehmen sich diesem an und es gibt zahlreiche Bücher, Internetseiten und Seminare, die helfen sollen, dem Übel zu begegnen. Ja selbst viele Psychotherapeuten haben die Prokrastination bzw. den Kampf dagegen in ihr Therapieprogramm aufgenommen. Ich selbst habe mich auch damit beschäftigt und kürzlich einen MOOC bei Iversity abgeschlossen, der das Thema Prokrastination zum Inhalt hatte.

Umso spannender fand ich die Überlegungen von Leo Babauta in seinem Blog Zen Habits, die er mit The Power of Delay überschrieben hat. Denn darin geht es darum, dass es sehr sinnvoll sein kann, etwas aufzuschieben - nämlich dann, wenn es um einen Impuls geht, der möglicherweise zu einer Handlung führt, die man ja "eigentlich" unterl…

Schwerpunkt Minimalismus in der Zeitschrift "Psychologie Heute"

Die Dezember-Ausgabe 2014 der Zeitschrift "Psychologie Heute" hat das Schwerpunktthema "Das reicht mir! - Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu beschränken".

Schon das Editorial geht darauf ein, dort zitiert Chefredakteur Heiko Ernst unter der Überschrift Weniger ist nicht immer mehr. Aber weniger ist meistens besser. unter anderem Duane Elgins Idee der freiwilligen Einfachheit oder das Konzept von Erich Fromm, der zwischen Haben und Sein unterschieden hat. Und er macht deutlich, dass Minimalismus zwar ein kleiner Trend sein mag, aber weit von einer Massenerscheinung entfernt ist die nötig wäre, um unsere Konsumwelt tatsächlich zu verändern - und das dies durchaus ein erstrebenswertes Ziel ist.

Der eigentliche Hauptartikel zum Thema Minimalismus wurde von Eva Tenzer verfasst und hat die Überschrift "Einfacher leben: Was brauchen wir wirklich?". Es wird auf die 100 thing challenge von Dave Bruno eingegangen und die Frage gestellt, wie viele Dinge denn wir…

Gefunden: Die Texte von Julia Engelmann

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog schon den Poetry Slam Beitrag "Stille Wasser sind attraktiv" von Julia Engelmann vorgestellt. Und während der Text zu ihrem bekannten Vortrag "One Day / Reckoning Text" im Netz zur Verfügung steht, konnte ich den zu "Stille Wasser" bisher trotz umfangreicher Recherche nicht finden.

Das hat sich jetzt geändert, da Julia Engelmann unter dem Titel Eines Tages, Baby* eine Auswahl ihrer bisherigen Texte veröffentlicht hat, der gleich für mich auch die Gelegenheit war, erstmalig die Onleihe über meinen neuen Tolino 2 eBook-Reader zu testen (zwar über den eingebauten Browser etwas umständlich, aber sonst problemlos).

Der Band umfasst 14 Texte und gleich der erste ist "Stille Wasser sind attraktiv".

Hier die Übersicht über alle Beiträge des Bandes - meine Favoriten in Fettdruck:
- Stille Wasser sind attraktiv
- Nicht allein, aber einsam
- Erwachsenwerden
(Schönes Fazit: "Erwachsenwerden heißt ja nicht, dass ic…

10 Gründe, warum ich künftig kühl duschen werde

Heute habe ich mich dazu entschlossen und auch bereits damit begonnen, morgens nur noch kühl auf der kleinsten Stufe des Durchlauferhitzers zu duschen. Das ist wirklich kühl bzw. jetzt im Herbst/Winter schon eher kalt, aber nicht so (eis)kalt, wie mit purem kalten Wasser.

Ich habe mich bereits einige Male damit beschäftigt und Versuche gestartet, aber bisher nie mehr als einige Tage durchgehalten. Jetzt will ich versuchen, eine Gewohnheit dafür zu etablieren, indem ich meine Fortschritte dokumentiere. So habe ich auch schon andere Veränderungen etabliert, zum Beispiel morgens täglich um sieben Uhr aufzustehen.

Um eine Veränderung einzuführen finde ich es wichtig, mir die Gründe vor Augen zu halten, warum mir diese sinnvoll erscheint.

Hier also meine zehn Gründe für die kühle - und nicht kalte - Dusche am Morgen:

1. Die Dusche macht wach, das spart den Kaffee am Morgen ein und das erfrischte Gefühl tut gut
2. Zeiteinsparung: Ich dusche definitiv kürzer mit kühlem als mit warmem Wasser